Doppelt?

- Ein Spiel mit der Wahrnehmung

 

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Kleine Projektbeschreibung:

 

Bei meinen Ausstellungen habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass Bilder sehr unterschiedlich gesehen bzw. gedeutet werden - zum Beispiel: „Brutaler Straßenkampf“ versus „Die spielen nur“.

 

Die betrachtende Person ist sich dabei stets sicher, „das Richtige“,  die „einzige Wahrheit“ zu sehen. Unsere Sichtweise wird jedoch u. a. durch die eigenen inneren Bilder, Erfahrungen, Lebensweise und Kultur geprägt und ist somit bei jedem Menschen anders.

 

In meinem 6-monatigen Projekt untersuchte ich die Doppel- oder Mehrdeutigkeit eigener gespiegelter "Zeichnungen". In Serien produzierte ich mittels Décalcomanie (Technik des einmaligen Farbabzuges) zahlreiche "Duos", die ich teils pur ließ, teils weiterbearbeitete.

 

Die serielle Untersuchung meiner persönlichen visuellen Wahrnehmung von gespiegelten Werken führte mich zu niedlichen bis teuflischen (Phantasie-) Wesen wie Zwergen, Feen über Tiere, Menschen, Muster bis hin zu abstrakten "Gebilden".

 

Manche der Drucke habe ich bewusst nicht weiterbearbeitet, so dass die Deutung ganz dem Betrachter überlassen ist.

 

Ich lade Sie herzlich ein, sich einzulassen, nochmals hinzusehen, spielerisch mit dem Gesehenen umzugehen. Glauben Sie nicht dem vermeintlich klaren, ersten Eindruck. Nehmen Sie sich Zeit, Neues zu entdecken - vielleicht auch mit Hilfe Ihrer (Enkel-)Kinder. Kinder haben noch ihre ganz eigene Sicht auf die (Bilder-)Welt.

 

Aus der Vielzahl der entstandenen rund 300 Werke (Kleinformate in 20 x 20 cm bis Großformate in 80 x 120 cm) kann ich hier nur einen kleinen Überblick geben. 

 

Eine Ausstellung gemeinsam mit Till Mattes (Fotografie) ist in Planung.

 

Das Projekt wird gefördert durch ein Künstlerstipendium des Landes NRW.

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© Rommerscheidt; Malerei, Zeichnung, Projekte